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Bei den Ankylosauria ("Panzerechsen") handelt es sich um vierbeinige (quadrupede), massiv gebaute Pflanzenfresser. Die Ankylosauria werden in zwei Untertaxa geteilt, die Ankylosauridae und die Nodosauridae. Der große Unterschied zwischen den Taxa ist, dass die meisten Ankylosaurier knöcherne Keulen am Ende ihrer Schwänze besaßen, die bei den Nodosauridern fehlten. Alle Ankylosauria besaßen
auf der Oberseite und an den Flanken ihres Körpers knöcherne Platten, sogenannte Osteodermen. Diese setzten sich aus mehreren Hundert einzelner Platten zusammen, welche in die Haut eingelagert waren. Dies ermöglichte den Tieren daher trotz der starken Panzerung große Bewegungsfreiheit. Auch besaßen einige Arten wie der Nodosaurier Sauropelta Stacheln oder auch Dornen im Bereich der Schulter oder den Hüften.
Die ersten Ankylosaurier erschienen in der frühen Jura und sie lebten bis zum Ende der Kreidezeit. Fossilien dieser Tiere wurden bis heute auf allen Kontinenten entdeckt außer in Afrika. Die traditionellen Ankylosaurier lebten in der Kreidezeit, sie hatten viel größere Körper und eine dickere Panzerung, sogar die Augenlieder waren mit Knochenplatten geschützt. Der bekannteste Vertreter seiner Art ist sicher der dieser Familie den Namen gebende Ankylosaurus. Die großen schweren Keulen
am Ende ihrer Schwänze bestanden aus zusammengewachsenen Knochen und dienten wahrscheinlich der Selbstverteidigung vor Raubtieren.
Die Ankylosauria ernährten sich wahrscheinlich von niedrig wachsenden Farnen und Kräutern. Ihr breites Maul lässt vermuten, dass sie nicht auf bestimmte Pflanzenformen spezialisiert waren.
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