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Der Name Enantiornithes bedeutet "gegensätzliche Vögel". Diese Gruppe wurde erstmalig 1981 von Cyril
Walker beschrieben. Diese Vögel lebten von der oberen bis zur unteren Kreidezeit. Die Enantiornithes
unterscheiden sich von den Ornithurae, dazu gehören auch die rezenten Vogelarten, in der Gelenkverbindung
zwischen Schulterblatt und Rabenbein. Bei modernen ornithurinen Vögeln liegt am Schulterblatt eine
Gelenkpfanne und am Rabenbein ein Gelenkzapfen vor. Im Handgelenk (Carpometacarpus) der Enantiornithes reichte der dritte Mittelhandknochen nach außen über die Länge des zweiten Mittelhandknochens hinaus.
Die Enantiornithes besaßen lange gebogene Klauen und auch die Proportionen der Zehen lassen vermuten,
dass sie Baumbewohner waren. Manche Formen wie Eocathayornis, Protopteryx und Eoalulavis besaßen einen sogenannten Daumenfittich. Dieser hat die Aufgabe, die Luftströmung über dem Flügel auch bei steilem Anstellwinkel nicht abreißen zu lassen, so dass der Auftrieb erhalten bleibt. Daher dürften die Enantiornithes gegenüber Confuciusornis, Jeholornis und Archaeopteryx bessere Flugeigenschaften besessen haben.
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